Im Jahre 1967 entwickelte der japanische Arzt Dr. Ishikawa eine Kabine, in der man durch Infrarotlicht Wärme in und unter die Haut aufnehmen kann. Der kleine behagliche Raum wurde 1979 in den USA freigegeben, um ihn für den allgemeinen Gebrauch nutzen zu können. Bei dieser Kabine handelt es sich um eine so genannte Infrarotkabine, welche auch gerne einfach als Wärmekabine oder Infrarot – Wärmekabine bezeichnet wird.
Im Prinzip handelt es sich bei der Infrarotkabine um eine moderne Sauna. Jedoch haben Infrarotkabinen einen entscheidenden Unterschied zu normalen Saunaräumen. In herkömmlichen Saunakabinen heizt man seinen Körper mit Hilfe von heißer Luft auf. In einer Infrarotkabine hingegen, gelangt die Wärme durch Infrarotlicht in den Körper. Das Infrarotlicht ist nicht zu sehen, man spürt lediglich wie sich die wohltuende Wärme im ganzen Körper ausbreitet. Rein äußerlich gleicht diese Kabine jeder anderen herkömmlichen Saunakabine. Im Bezug auf die Optik ist also kein Unterschied zu finden. In eine Sauna geht man in der Regel wenn man entweder richtig schwitzen möchte um abzunehmen, seinen Körper zu entgiften oder auch einfach nur um ein wenig die Muskeln zu entspannen. Eine moderne Sauna, die mit einer Infrarotkabine ausgestattet ist, geht man im Prinzip aus den gleichen Gründen hinein.
Die Infrarot – Wärmekabine entspannt die verkrampfte Muskulatur und regt verschiedene Stoffwechselvorgänge an. Der Körper fühlt sich danach gereinigt und entspannt. Infrarotkabinen dienten ursprünglich dem medizinischen Zweck, die Gesundheit zu fördern und dem Menschen Entspannung zu bringen. Jedoch blieb es nicht lange bei der Nutzung zu medizinischen Zwecken. Inzwischen findet man diese moderne Sauna nämlich auch im Wellnessbereich, im Sportbereich, sowie in einigen Hotelanlagen und Beautysalons. Die entspannenden und wohltuenden Infrarotkabinen sind die perfekten Anlagen für das eigene Zuhause. Sie sind Platz sparend und sehr einfach zu bedienen, da das Infrarotlicht praktisch aus der Steckdose kommt. Man kann diese Wärmekabinen an ganz normale Steckdosen anschließen.
Foto: Christian Schwier – Fotolia.com
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Schöner Artikel. Und ich kann nur Zustimmen, wir haben schon seit ein paar Jahren eine Kabine der Firma Physiotherm in unserem Keller und ich kann sagen, dass sich diese Investition gelohnt hat, meine Frau und ich genießen die angenehme Wärme regelmäßig.
Und selbst die “Kinder” finden so noch öfter einen Grund die lieben Eltern mal zu besuchen.
Rainer Johannes K.
9. September 2010 auf 16:23
Ich habe vor kurzem eine Infrarotkabine bei einem Wellnessurlaub ausprobiert und bin auch sehr begeistert. Da ich nicht so gerne in die Sauna gehe, weil es mir dort einfach zu heiß ist und mein Kreislauf dann gerne mal zusammen klappt, empfinde ich die Infrarotwärme-Technologie für mich als eine ideale Alternative. Die Temperatur in der Kabine steigt auf höchstens 39° Celsius an und der Körper wird sehr langsam und von innen heraus erwärmt, sodass die Wärme für mich kein Problem dargestellt hat. Sehr zu empfehlen ist übrigens die Kombination der Infrarotwärme-Behandlung mit Duftölen, Lichtbad und Musik. Man spürt förmlich, wie der Körper einem diese Wärmetherapie “dankt”. Ich war danach viel entspannender und ausgeglichener. Kann also diese Methode nur weiterempfehlen!!!
Sophie
13. September 2010 auf 14:11
Meine beste Freundin hat so eine Kabine zuhause und ich war da mit ihr schon öfter drinnen – echt wahnsinnig entspannend!
Würde mir wirklich gerne eine zulegen, aber muss wohl noch warten, bis mein Auto-Leasing abbezahlt ist … *seufz*
Tina
20. September 2010 auf 14:56